Am 19.04.1961 wurde bei einer Sitzung in der alten Volksschule in Eben der Wintersportverein Eben gegründet.
An dieser Sitzung nahmen BGM Alois Ebner, VS Direktor Josef Steinacher, Peter Haigermoser und Hr. Koppler vom Landesskiverband Salzburg teil.
Der Verein unterstand der Turn und Sportunion Salzburg. Als Obmann wurde Peter Haigermoser gewählt.

Rennen gab es aber auch schon vor der Gründung des Vereins. Laut der Chronik der Gemeinde Eben wurde bereits am 24.01.1895 ein Skirennen in Eben veranstaltet und weitere folgten. 1957 begann mit dem Bau des Premlehenliftes der neuzeitliche Skilauf.

1968 beschloss man den Verein in eine Sektion Ski und eine Sektion Fußball aufzuteilen.
Jede Sektion hatte ab diesem Zeitpunkt eine eigene Kasse, die von der Gemeinde Eben unterstützt wurde.

Als Leiter der Sektion Ski wurde Hermann Lang ernannt, Sektionsleiter für den Fußball wurde Paul Kreitschitz. Beide Sektionen unterstanden der Turn- und Sportunion Salzburg.

An der ersten Sitzung der Sektion Ski 1968 nahmen neben Obmann Hermann Lang auch die Ausschussmitglieder Sebastian Klieber, Franz Passrucker und Michael Pfister teil.
Dabei wurde beschlossen, dass sogleich mit einem Skikurs für die Hausfrauen aus Eben begonnen werden sollte. Da noch keine Skischule vorhanden war, wurde von der Sektion aus ein Skikurs organisiert. Als Skilehrer fungierten Sebastian Klieber und Franz Passrucker.
Der Hausfrauenskikurs fand nicht nur auf der Piste größten Anklang, sondern auch beim anschließenden Nachmittagskaffee, in der sich jede Kursteilnehmerin um den besten Kuchen bemühte.
Auch die Kinder- und Schülerskikurse waren gut besucht und wurden von den damaligen Betreibern des Höllbergliftes Hermann Huber und Dir. Walter Wintersteller großzügig unterstützt.

So zählte damals nicht nur die Ortsmeisterschaften mit über 200 Teilnehmer zu den absoluten Höhepunkten; auch der Faschingsumzug vom Höllberglift in den Ort war immer ein Fest für alle Ebenerinnen und Ebener.

Aber auch spätere Olympia- und Weltcupsieger wie Annemarie Moser-Pröll und Brigitte Totschnig waren bei dem damals durchgeführten Landescup-Slalom am Höllberg am Start.

1972 begann mit der neu errichteten Reitlehen Bergbahn auch für den USC Eben ein neues Zeitalter und es wurden auch größere Rennen ausgetragen.

1983 die Salzburger Landesmeisterschaften
1984 ein Europacup Riesentorlauf und Slalom, wo auch ein Teil der damaligen Weltklasse wie Rudi Nierlich, Anton (Jimmy) Steiner und Paolo de Chiesa zum ersten Mal in Eben am Start waren.
1985 fanden gemeinsam mit Radstadt und Filzmoos die Internationalen Österreichischen Meisterschaften statt, in denen der Riestorlauf in Eben ausgetragen wurde. Bei den Damen siegte Sylvia Eder, vor Anita Wachter und Claudia Riedl, bei den Herren Guido Hinterseer vor Hubert Strolz und Helmut Mayer (Vater von Matthias Mayer).
In den folgenden Jahren kamen die Holländischen Meisterschaften zur Austragung.
1987 und 1988 stand der Reitlehenalm Super-G auf dem internationalen Veranstaltungskalender. Ebenfalls 1988 wurde der Super-G von den österreichischen Meisterschaften wieder in Eben durchgeführt.
1989 fanden zwei Europacup Abfahrten statt.

Neben diesen Großveranstaltungen fanden auch zahlreiche andere Rennen und auch große Betriebsrennen statt. Die Europäischen Fluglotsen, Liebherr Bischofshofen, Wüstenrot Salzburg sind nur einige davon, die in diesen Zeitraum fielen.